Maggikraut-Verwendungszweck-Versuch = Pesto

Winke winke,
gestern musste ich dem „wie Unkraut“ wachsenden Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, in unserem Garten zu Leibe rücken.

Nur was macht man mit dem Zeug? Die letzte Ernte vor 3 Wochen habe ich klein geschnibbelt und als Gewürz eingefroren. Leider kann ich gar nicht so viel Suppe kochen wie ich Maggikraut zur Verfeinerung verwenden könnte :-)

Durch einen heißen Tipp in der „veganen Tellerchen Gruppe“ auf FB habe ich mich an Pesto ran gewagt. Da das Kraut von Natur aus sehr geschmacksintensiv ist hatte ich ein wenig Bedenken, dass das Pesto nicht schmecken könnte – haha, weit gefehlt :-)


Schaut wie toll das Ergebnis geworden ist:

Nun, wie habe ich das Pesto zubereitet:
Ich habe eine vegane und eine vegetarische Version:


Vegetarische Version:
Parmesan (200 g)
Olivenöl (viel)
Salz
Pfeffer
Pinienkerne
Zitronensaft (Schuss)
3 Knoblauchzehen

Alles miteinander im Mixer oder mit dem Pürierstab mixen.
Danach in saubere Schraubgläser abfüllen und ein bisschen mit Olivenöl bedecken. Danach ab in den Kühlschrank. Das Pesto ist zwischen 4-5 Monate haltbar.

Vegane Version:
Anstatt des Parmesans einfach Hefeflocken unterrühren und Abschmecken. Vielleicht noch ein bisschen mehr Zitronensaft unterrühren – nach Gusto abschmecken.
Viel Spaß beim nachkochen :)
Ich weiß jetzt zumindest woher ich mein Pesto in den nächsten Monaten bekomme.

Tipp:  Im Gegensatz zu normalem Pesto mit Basilikum oder Rucola schmeckt der Liebstöckel nur ein bisschen herber – am besten vorher die Blätter länger in Wasser einweichen lassen – somit gibt er schon mal ein wenig von seinem starken Geschmack an das Wasser ab.


Allerliebst
Eure 
Swenja

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen