Hackbällchen in Currysauce


Endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir :-)
 
Nach kurzer Einfindungsphase, in der ich auch immer noch stecke, möchte ich Euch heute ein Rezept vorstellen, welches ich als Histaminintoleranz-Geschädigte sehr gut vertrage.
Man muss aber dazu sagen, dass diese Intoleranz bei jedem Menschen auf andere Art und Weise ausgeprägt ist und manch einer zum Beispiel das Gewürz Curry und Zitronensaft nicht verträgt – aber ich schon :-) *freu*

Ich musste in den letzten Jahren feststellen, je vegetarischer und auch veganer ich wurde, dass es mir gesundheitlich immer schlechter ging. Nun weiß ich wieso...


Meine Ernährungsberaterin berichtete bei sich dasselbe Problem – sie musste ebenfalls wegen ihrer Histaminintoleranz zu Fleischkonsum zurückkehren, da viele Gemüse- und Obstsorten nicht vertragen werden.


Und zu meiner Histaminintoleranz kommt noch eine Sorbitintoleranz, sowie Tomaten, - Knoblauch, -Sellerie, und Zusatzstoffallergie (Glutamat/Hefextrakt etc.) hinzu. 


Manch einer würde jetzt sagen „Am besten erschießt du dich gleich“ ;-) aber ich versuche nun das Beste daraus zu zaubern – deswegen wird es zukünftig öfters Fleisch- und Fischgerichte geben, da ich es einfach gut vertrage!



Somit, lasst es euch schmecken!
Heute: Low-Carb


Zubereitungszeit ca. 50 Minuten

Für 4 Portionen



Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 40 g Butter
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 500 g Hackfleisch (halb/halb oder Rind)
  • 1 Ei
  • Salz/Pfeffer/Zucker
  • 1,2 Liter Gemüsebrühe
  • 30 g Mehl
  • 1 TL Currypulver
  • 150 g Schlagsahne
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 4 TL Zitronensaft


Zubereitung:

  • Eine Zwiebel fein hacken und in 10 g Butter ca. 5 Minuten anschwitzen, bis diese glasig ist.
  • Die Pfanne/den Topf mit den Zwiebeln auf die Seite ziehen und abkühlen lassen. Von den beiden Toastscheiben die Ränder abschneiden und in wenig Wasser einweichen lassen. Wenn der Toast eingeweicht ist, vorsichtig zwischen den Händen das Wasser ausdrücken.
  • Einen Topf mit 1,2 Liter Gemüsebrühe aufkochen lassen.
  • Das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Das Ei darüber aufschlagen, ebenfalls mit dem eingeweichten Toastbrot, den abgekühlten Zwiebeln, sowie Salz und Pfeffer mischen und alles zusammen kräftig 5 Minuten durchkneten.
  • Aus der Hack-Masse 16 kleine Bällchen formen und anschließend ins kochende Wasser geben und bei mittlerer Hitze, abgedeckt ca. 12-15 Minuten gar kochen.
  • Währenddessen die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und beiseite stellen.
  • Vorsichtig mit einem Heber die Hackbällchen aus der Brühe auf einen sauberen Teller legen. Von der Fleisch-Brühe 700 ml Wasser aufheben/abmessen. Die restliche Brühe wird nicht mehr benötigt.
  • In einem Topf 30 g Butter anschwitzen. 30 g Mehl und 2 TL Currypulver hinzugeben und wie bei einer Mehlschwitze mit der Butter verrühren (am besten mit einem Schneebesen). Anschließend die 700 ml Brühe und die 150 ml Sahne langsam und bei ständigem Rühren in den Topf geben.
  • Nach kurzer Zeit des ständigen Rührens (ca. 10 Min.) ergibt sich eine geschmeidige Sauce. Diese mit Zitronensaft, einer Prise Zucker, Salz, Pfeffer und ggf. Currypulver würzen. Abschmecken!
  • Anschließend die Hackbällchen zur Sauce hinzugeben und nochmals kurz erwärmen lassen. Zum Schluss in einer Auflaufform oder auf Tellern anrichten und mit den Frühlingszwiebeln und einer Prise Currypulver garnieren.



Lecker lecker schmecker sag ich Euch!

Und ohne den Reis ein super Low-Carb-Rezept!

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